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Mittelbayerische Zeitung, 28. 07. 2009
Sterne über der Mütze
In Wien beginnt bekanntlich der Balkan, in Budapest der Orient. Sagen die Deutschen. Die Wiener sagen: in Budapest beginnt der Balkan, der Orient in Istanbul, und in Istanbul verweist man, wenn´s um den Orient geht, mindestens auf die andere Seite der Meerenge, wenn nicht gleich auf Diyarbakir. Alles falsch. Der Orient beginnt in Weimar. Im Kopf eines geheimen Staatsministers, vor zweihundert Jahren: „Gottes ist der Orient! / Gottes ist der Okzident! Nord- und südliches Gelände / Ruht im Frieden seiner Hände.” Wohlgemerkt: Der Geheimrat findet den Orient nicht irgendwie bauchtanzmäßig total spannend, wie das heute hierzulande der Brauch ist. Nein, er greift zu einem Wort, das er als Agnostiker fürwahr nicht inflationär benutzt. Agnostiker? Ja gut, das stimmt nicht ganz. Aber mit dem Christentum steht Goethe auf Kriegsfuß („Mir willst du zum Gotte machen / Solch ein Jammerbild am Holze!”), da sympathisiert er noch eher mit dem Islam; nachzulesen im 1819 erschienenen „West-östlichen Divan”, in dem er den Namen Allah so selbstverständlich in den Mund nimmt, als wäre er ein Frankfurter Türke.

Am vergangenen Freitag begann der Orient im Regensburger Museumscafé. Das Trio Tongestalt präsentierte die weltweit erste vollständige Vertonung des ersten Buchs des „West-östlichen Divans”. Schließlich enthält eins der 18 Gedichte des „Buchs des Sängers” schon die versteckte Aufforderung dazu: „Worauf kommt es überall an / Daß der Mensch gesundet? / Jeder höret gern den Schall an / Der zum Ton sich rundet.” — Und wie sich das rundet bei der Sängerin, Flöten- und Gitarrenspielerin Gitti Rüsing, versiert und mit Verve begleitet von ihrem Mann Andreas Rüsing am E-Piano (auch Gesang) und dem fabelhaften Percussionisten Frank Wendeberg. Die zwei Fürther und der Regensburger verzaubern das Publikum mit ihrer Eigenkomposition und bringen die teils ironischen, teils witzigen, teils rätselhaften Texte zum Klingen, dass es eine wahre Freude ist. Ein orientalischer Grundton, von Gitti Rüsing u.a. mit dem dreisaitigen strumstick angeschlagen, der aber jederzeit in ein kurzes Kirchenorgelintermezzo oder in einen steel-drum-Klangteppich übergehen kann: Hier ist „Weltmusik”, sonst oft ein beliebiges Wohlfühlgenre, ausnahmsweise einmal passend.

„Denn der Staub auf ihrer Schwelle / Ist dem Teppich vorzuziehen, / Dessen goldgewirkte Blumen / Mahmuts Günstlinge beknieen.” Wunderbare Liebesgedichte wechseln ab mit allseits bekannten Versen, von denen nur kein Mensch weiß, in welchem Zusammenhang sie eigentlich stehen: „Über meiner Mütze nur die Sterne” ist so ein Fall: Von der Wandervogelbewegung wurde der Vers vor hundert Jahren als Ausdruck romantischen Freiheitsdrangs hochgehalten — die achso rebellischen Sänger marschierten kurz darauf samt und sonders als brave kaiserliche Untertanen in den Krieg. Das Trio Tongestalt verhilft dem ursprünglichen Text wieder zu seiner Geltung: „Laßt mich nur auf meinem Sattel gelten! / Bleibt in euren Hütten, euren Zelten! / Und ich reite froh in alle Ferne, / über meiner Mütze nur die Sterne.” In einem Endlosrefrain treibt Gitti Rüsings glockenheller Sopran, durchaus verspielt, aber nie maniriert, hinaus aus der Enge: „Er hat euch die Gestirne gesetzt / Als Leiter zu Land und See, / Damit ihr euch daran ergetzt, / Stets blickend in die Höh.” Und Gitti Rüsings Stimme steigt in die Höhe, mühelos, schwerelos. Das Museumscafé schwebt auf einem Teppich über Istanbul.
Florian Sendtner

Frankenpost, 08. 07. 2009
Goethe, sanft auf einem Kamel schaukelnd
Tongestalt | Das Trio um Sängerin Gitti Rüsing vertonte Verse aus dem „West-östlichen Divan”. In Bad Steben stoßen die Musiker auf ein kleines, aber begeistertes Publikum.

Bad Steben - Dieses Lied, sagt Sängerin Gitti Rüsing, sei so etwas wie der „Schlager” der Gruppe. Vielleicht weil der Rhythmus an das sanfte Schaukeln auf einem Kamelrücken erinnert? Oder wegen des schlichten, sehnsuchtsvollen Textes? „Lasst mich nur auf meinem Sattel gelten / Bleibt in euren Hütten, euren Zelten / Und ich reite froh in alle Ferne / Über meiner Mütze nur die Sterne. Die Zeilen stammen übrigens aus Johann Wolfgang von Goethes „West-östlichem Divan” - wie auch alle anderen Gedichte, die die Gruppe „Tongestalt” bei ihrem Konzert im Kurhaus von Bad Steben als Grundlage für ihre Lieder wählt.

Wie der Weimarer Dichterfürst wolle man eine Brücke zwischen Orient und Okzident schlagen, kündigt Gitti Rüsing zu Beginn des Abends an. Im Musikhandel würden sie damit vermutlich in der Abteilung mit dem nichtssagenden Titel „Weltmusik” landen. Dabei schafft das Trio in den Stücken eine spannende Mischung mit musikalischen Elementen aus der ganzen Welt. Da schmiegen sich schräge orientalische Rhythmen an einen Zwiefachen, Keyboardsound paart sich mit dem dumpfen Ton einer arabischen Darbuka-Trommel oder den funkelnden Klängen karibischer Steel-Drums.

Über dieser Fülle schwebt Gitti Rüsings Stimme: sphärisch-zart in den hohen Lagen, warm und kraftvoll in den tieferen, immer mit beeindruckend sauberer Intonation. Aber auch die beiden anderen Mitglieder der Gruppe überzeugen durch Virtuosität und Ausdruckskraft: Andreas Rüsing (Keyboard/Gesang) ebenso wie Frank Wendeberg, der an Cabasa-Rassel, Chimes, Cajon-Trommel und anderen Perkussions-Instrumenten eine überwältigende Spielfreude demonstriert.

Obwohl die dürftige Zuschauer-Kulisse, vor der sie in Bad Steben auftreten, nicht gerade inspirierend gewirkt haben dürfte: Nur knapp 20 Menschen verlieren sich im Kurhaussaal, die aber umso begeisterter applaudieren.

Dass Goethes Texte mit ihrer Ironie, ihrem Tiefsinn und ihrer Leidenschaft in all der Klangvielfalt stellenweise ein wenig untergehen, stört die Zuhörer nicht. Schließlich kann man die Gedichte ja leicht noch einmal nachlesen. Und darauf macht dieser Abend wirklich Lust.
Brigitte Degelmann

Fürther Nachrichten 13. 10. 2008
Mantrasound mit Minztee
Das Trio Tongestalt bespielte Goethe im Kulturforum

Das Fürther Trio Tongestalt stellte im Kulturforum seine Vertonung des ersten Buches aus Goethes „West-östlichem Divan” vor. Orientalisches Flair und ein anspruchsvolles musikalisch-literarisches Programm begeisterten das Publikum. Auch der aktuelle Bezug fehlte nicht.

Der Minztee am Eingang stimmt die Besucher ein in die Welt des Orients. Auf der Bühne: bestickte Tücher, Lampen aus buntem Glas, fernöstliche Teppiche. Nur ein Exemplar der FN passt nicht so recht ins Bild.

Andreas Rüsing, Komponist und Tongestalt-Keyboarder, zitiert daraus die Meldungen über die Finanzkrise. Im Gespräch mit Sängerin, Flötistin und Gitarristin Gitti Rüsing bemerkt er ironisch, dass die westlichen „Werte” wie Egoismus und Neid die kulturelle überheblichkeit gegenüber dem Osten kaum nachvollziehbar machen. Johann Wolfgang von Goethes Werk sei aktueller denn je, obwohl das erste Buch des „Divans”, „Das Buch des Sängers”, aus dem Jahr 1819 stammt.

Goethe verfasste die zwölf Bände umfassende Gedichtsammlung, weil ihn der „Divan” des persischen Dichters Hafiz faszinierte. Er empfand eine literarische Verbundenheit und schrieb: „Wer sich selbst und andere erkennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.” Die drei Musiker möchten mit den Worten Goethes vor den Größen orientalischer Kultur ihren Hut ziehen und gleichzeitig orientalische Elemente in ihre Musik integrieren. Das ist ihnen gelungen.

Andreas Rüsing kreiert in seinen weltoffenen Kompositionen eine Harmonie von Ost und West. Er spielt auf einem so genannten Strumstick, der einer orientalischen Gitarre nachempfunden ist, singt mantraartig. Frank Wendeberg trommelt virtuos. Schon nach dem ersten Stück hat Tongestalt das Publikum im ausverkauften Kleinen Kufo-Saal auf seiner Seite. Im Liebeslied „Suleika” macht Gitti Rüsings zarte, dennoch kraftvolle Stimme die Sehnsucht erfahrbar, Wendeberg hypnotisiert mit den sphärischen Klängen der Steeldrum. Auch mit seinem Oberton-Kehlkopfgesang, der dem der Mongolen ähnelt, fasziniert der Perkussionist und Musiktherapeut.

Am Ende singen Künstler und Publikum gemeinsam das Lied auf das Goethegedicht mit dem Titel „Freisinn”. So könnte Tongestalt auch heißen.
leo

Eichstätter Kurier, 15.03. 2008
Musik voller Intensität: Tongestalt trat im Spiegelsaal auf

Eichstätt (EK) Ein höchst interessantes und spannendes Musikensemble — Tongestalt — trat am vergangen Samstagabend im Spiegelsaal der Residenz Eichstätt mit seinem am naturhaften orientierten Programm auf. Das Regensburger und Fürther Ensemble formiert sich aus drei sehr intensiv und natürlich wirkenden Spitzenmusikern, die es an dem Abend aufs beste verstanden, mit dem Publikum zu kommunizieren. Gitti Rüsing (Gesang und Flöten), die aus Eichstätt stammt, und Andreas Rüsing am E-Piano und Franz Wendeberg (Perkussions-Instrumente) vermochten von Anfang an mit ihrer selbst komponierten Musik, bestehend aus Klassik, Weltmusik und einer ganz eigenen Prägung zu überzeugen. Ton- gestalt entwickelt dabei melodische Musik, die einen hohen künstlerischen Anspruch hat. Diese Musik wird geprägt von einer eigens entwickelten Stimmung, der Naturtonstimmung, durch die Musik tiefer und unmittelbarerer erlebbar wird.
Textlich greift Tongestalt schwerpunktmäßig auf deutsche Poesie verschiedener Epochen zurück. Dazu kommen Instrumentalstücke. Das Ergebnis konnte sich hören lassen. Es ist eine Musik, die zum einen die kulturelle Vielfalt in diesem Land widerspiegelt, sich zum anderen aber auch auf ihre eigenen Wurzeln besinnt. Bereits im ersten Stück, das Gitti Rüsing überaus beherzt und voller Seele sang, höchst intensiv und klangvoll sowie illustrativ von Perkussion und E-Piano Klavier begleitet, erstand eine religiös geprägte Musik voller Intensität und eigenem Charakter, die von Anfang an unmittelbar zu berühren vermochte. Gitti Rüsing bezaubert, ja verzauberte erzauberte das Publikum mit ihrer herzlichen, ausdrucksvollen Gestik und schönen, harmonischen Stimme. Sich einlassen auf Neues, sich einlassen auf eine völlig neue Stimmung, die abweichend von der oft sterilen Atmosphäre heutiger Konzertstimmungen, schon etwas auch von der Qualität von historischen Stimmungen vermitteln konnte.
Das folgende kleine Liebeslied war vollendete Programmmusik. Die Stimmung wurde gelungen von E-Piano und Perkussion mit inszeniert. Gitti Rüsing gestaltet ausdrucksvoll den höchst poetischen Text „Die Sonne ruft mich an — Augen, die so vertraut sind” und weiter „die Stirn schwer von Gedanken”.
Im folgenden „Der vergessene Donner” nach Christian Morgenstern vermag der Perkussionist Wendeberg, ein hervorragender Musiker, einzigartig Gewitterstimmung zu vermitteln. Das Gewitter im Vergehen ließ einen Donner stehen. Dieses Lied war ein generöser Witz.
Im folgenden „Im Wald” vermittelt Gitti Rüsing und das Ensemble mit Vogelimitationen großartig Waldstimmung. Die verschiedenen Aspekte von Waldstimmung vermag das Ensemble unglaublich magisch dem Publikum erlebbar zu machen. Recht gegensätzliche Strukturen wurden im von Eduard Mörike grundgelegten Song „Der Kampf mit dem Eros” ausgedrückt. Ganz illustrativ gelang dann auch die Interpretation des Volksliedes „Es waren drei Königskinder”, was von Tongestalt dramaturgisch und geschickt illustriert von Gesang, Perkussion und Klavier, am Schluss bei „es waren beide tot” ausatmend wirkend dargestellt wurde. Großartig hell mit hetimbrierten Klängen überzeugen konnte auch „An die Geliebte” von Eduard Mörike.
Carlheinz Wolf

Fürther Nachrichten, 08. 05. 2007
Glückliche Klangspiele
Die Gruppe Tongestalt präsentierte ihre neue CD

Texte von bekannten Dichtern aus verschiedenen Literaturepochen, versehen mit neuen und beim ersten Hören sicher auch ungewohnten Klängen waren beim Konzert der Gruppe „Tongestalt” im kleinen Saal des Kulturforums zu hören, das anlässlich der Präsentation der neuen CD unter dem Titel „Talismane - Glücksbringer” stattfand.
In der Besetzung Gitti Rüsing (Gesang, Flöten), Andreas Rüsing (E-Piano), und Frank Wendeberg (Percussion) ließen die Interpreten die große Bandbreite ihres Repertoires hörbar werden. Die Musik, meist Eigenkompositionen von Andreas Rüsing, lässt sich kaum in eine vorhandene Stilrichtung einordnen. Einprägsame, bisweilen fast melancholische Melodien - auch zum Mitsingen geeignet - und Klangteppiche, in deren Entstehen auch die Zuhörer einbezogen werden, wechseln sich ab mit den von einem reichhaltigen Percussioninstrumentarium rhythmisch geprägten Passagen.

Geräusche der Natur
Im „Waldzauber” imitiert zunächst Frank Wendeberg mit erstaunlichem Erfindungsreichtum Vogelstimmen und die verschiedensten Geräusche des Waldes, ehe die geheimnisvolle Stimmung vokal und instrumental weitergeführt wird. Ganz anders im bekannten Volkslied von den beiden Königskindern, das zunächst von Gitti Rüsing in der bekannten Melodie angesungen wird, im weiteren Verlauf durch die Instrumente dann aber zunehmend verfremdet wird.
Das Instrumentalstück „Tanz der Naturtöne” beginnt harmonisch gefühlvoll, um dann plötzlich in einen folkloristisch anmutenden, rhythmisch geprägten Teil überzugehen, ehe der Anfangsteil wieder aufgenommen wird.
Anhand dieses Musikstückes erklärte Andreas Rüsing auch ein wesentliches Element dieser Musik, den Rückgriff auf das musikalische Urprinzip der Obertonreihe, die durch die besondere Stimmung des E-Pianos unmittelbar erlebt wird.

Ungewohnte Klangbilder
Dass die Musik von „Tongestalt” trotz ihrer ungewohnten Klangbilder durchaus einprägsam ist, wurde an den Melodien zu Gedichten von Eichendorff deutlich: Die kurze Melodie wurde von Gitti Rüsing vorgesungen oder auf der Blockflöte vorgespielt und durch die oftmalige Wiederholung sangen die Zuhörer dann mit und abschließend erklang das Lied sogar als zweistimmiger Kanon - mit kräftiger Unterstützung von Gitti und Andreas Rüsing.„ Die Sängerin zeigte sich nicht nur vokal und instrumental versiert, sondern in Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe und Eugen Roth auch als ausdrucksvolle Rezitatorin. Auch inhaltlich und stimmungsmäßig unterschieden sich die ausgewählten Texte, darunter auch solche aus der eigenen Feder.
Neben Liebes- und Volksliedern sowie einem tiefsinnigen Text von Michael Ende stand das Lied „Maskenball im Hochgebirge” von Erich Kästner im Stil eines frechen Chansons als bitterböse Satire auf die High Society, das den Zuhörern als Zugabe serviert wurde.
GÜNTER GREB

Mittelbayerische Zeitung 05./06. 05. 2007
Musik-CD
Tongestalt: Talismane

Für all jene, die in eine der vielen Sackgassen geraten sind, die das Leben bereit hält, hat der Schriftsteller Erich Kästner ein Allheilmittel: Seine lyrische Hausapotheke. Dazu gibt es jetzt das musikalische Pendant: „Talismane” von der Fürther Gruppe Tongestalt. Gitti Rüsing (Gesang, Flöten), Andreas Rüsing (E-Piano) und Frank Wendeberg (Percussion) haben auf ihrer ersten CD Texte deutscher Dichter vertont. Sie geben Goethes West-Östlichem Divan eine orientalische Stimme, wenden sich mit den Worten Eduard Mörikes in ursprünglich anmutenden Klängen „An die Geliebte” oder erzählen von Kästners „Maskenball im Hochgebirge”.
Die Musik, die dabei herauskommt, lässt sich kaum in vorhandene Stilrichtungen einordnen. Klar ist: Trotz ausgefeilter Verse aus der Feder berühmtester deutscher Poeten, spricht „Tongestalt” weniger die Verstandes-, sondern vielmehr die Gefühlswelt an. Tongestalt ist eine Labsal - fast mehr als eine Hausapotheke. Zu hören ist die Gruppe am Sonntag um 20 Uhr im Leeren Beutel.
Tanja Krumbholz, MZ


Andreas Rüsing
Westenstr. 74
85072 Eichstätt
Mobil: 0179 / 2496099






Ein Zitat aus der Presse:

"Tongestalt ist eine Labsal - fast mehr als eine Hausapotheke"


Tanja Krumbholz, Mittelbayerische Zeitung 5./6.5.07
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